DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN

Durchblutungsstörungen können sowohl Arterien (= Schlagadern) als auch Venen (= Blutadern) betreffen.

A Ar terielle Durchblutungsstörungen

Arter ielle (= die Schlagader betreffende) Durchblutungsstörungen können sowohl organisch als auch funktionell-vasospastisch (= durch funktionelle Engstellung) bedingt sein. Dabei sind fließende Übergänge wie beim Ergotismus oder dem Morbus Raynaud möglich. 
Die Symptome
(= Krankheitszeichen) der organischen ar teriellen Durchblutungsstörungen hängen vom Ausmaß der Stenosierung (= Verengung) ab, aber auch davon, wie rasch sich diese entwickelt, denn bei langsamem Fortschreiten können sich Kollateralen (= Gefäße, die die Engstelle umgehen bzw. überbrücken) bilden. Deshalb reicht die klinische Symptomatik von einer unbestimmten Mißempfindung in den Beinen über die klassische Claudicatio intermittens (= "Schaufensterkrankheit") bis zu heftigsten akuten Schmerzen, verursacht durch eine Embolie (= plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes).
Bei Belastung zunehmende Schmerzen, Blässe und Untertemperatur der Haut, abgeschwächte oder fehlende periphere Pulse, Neigung zu Nekrosen (= örtlicher Gewebstod) und sono- bzw. angiographisch (= Untersuchungen mittels bildlicher Darstellung der Blutgefäße) nachweisbare organische Strömungshindernisse sind die charakteristischen Merkmale der Durchblutungsstörungen.

Das wichtigste differentialdiagnostische (= was sonst noch an Krankheiten in Frage kommen könnte) Kriterium bei Durchblutungsstörungen ist, daß die Schmerzen vor allem unter Belastung auftreten, in schweren Fällen auch in Ruhe und nachts, während bei Erkrankungen des orthopädischen bzw. neurologischen Formenkreises ein Loslauf- und/oder Beuge schmerz vorhanden ist, bzw. Parästhesien (= Mißempfindungen) auftreten. Schmerzen bei Durchblutungsstörungen infolge einer chronischer Veneninsuffizienz (= Störung des Blutrücktransportes) erscheinen vor allem in Ruhe nach Belastung und in der zweiten Tageshälfte zunehmend.

Patienten mit Durchblutungsstörungen aufgrund einer obliterierenden Atherosklerose (= zum Gefäßverschluß führende Verhärtung und Verdickung der Gefäßwand) weisen in der Regel die bekannten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Nikotinabusus, Hypertonus (= zu hoher Blutdruck) und Fettstoffwechselstörungen auf. In diesem Zusammenhang ist die sog. arterielle Verschlußkrankheit zu erwähnen.

Manifestieren (= erkennbar werden) sich Durchblutungsstörungen in relativ jugendlichem Alter, vor allem bei Männern, muß bei exzessivem Nikotinabusus (= Nikotinmißbrauch) an eine Thrombangitis obliterans (= zum Verschluß führende Entzündung der Gefäßwand) gedacht werden. Ätiologisch (= ursächlich) wird eine Autoimmunreaktion (= eine gegen körpereigene Stoffe gerichtete Immunreaktion) vermutet, im Unterschied zur Verschlußkrankheit atherosklerotischer Genese (= verursacht durch chronisch fortschreitende, herdförmige Veränderungen der Zellen der Gefäßinnenschicht) sind der Komplementfaktor C4 erniedrigt und die Antielastin-Antikörper häufig erhöht (Siegenthaler et al. 1984).

Arter ielle Durchblutungsstörungen bei Diabetikern sind meist mit einer Polyneuropathie kombiniert, die sehr häufig im Vordergrund steht. Sie äußert sich zunächst in Kribbel parästhesien (= Mißempfindungen in Form von Kribbeln), später in Brennschmerzen und schließlich in Hypästhesie (= verminderte Empfindlichkeit für Sinnes- bzw. Berührung sreize). Im Gegensatz zur blassen kalten Haut bei ar teriellen Verschlußkrankheiten weist ein diabetischer Fuß eine rote, häufig glänzend atrophische (= Gewebsschwund infolge Mangelernährung) Haut mit Überwärmung auf. Die peripheren Reflexe sind nicht auslösbar, und der Stimmgabeltest objektiviert eine verminderte Tiefensensibilität (= das Lage- u. Bewegungsempfinden, Vibrationsempfinden u. Zahlenerkennen).

Bei der Raynaud Krankheit bzw. beim Raynaud-Syndrom, das häufig bei Kollagenosen (z.B. Sklerodermie (= Defekt im Immunsystem mit Bindegewebsverhärtung)) auftritt, führen Gefäßspasmen (= überschießende Verengung infolge Zusammenziehen der Gefäßmuskulatur) zu Durchblutungsstörungen im Bereich einzelner Glieder, in schweren Fällen sind auch Nekrosen (= örtlicher Gewebstod) möglich. Manchmal gelingt der Nachweis von Kälteagglutininen (= Antikörper, die bei niedriger Temperatur die roten Blutkörperchen zum Verklumpen bringen).

Schmerzen in den Armen oder Beinen wie bei der arteriellen Verschlußkrankheit, die bei üblicherweise fehlenden Risikofaktoren vor allem von Frauen im jüngeren oder mittleren Alter angegeben werden, können auf Durchblutungsstörungen infolge eines Ergotismus (= entsteht durch übermäßige Einnahme von Er gotamin-haltigen Medikamenten) hinweisen. Deshalb ist die Frage nach einer Migräne -Anamnese (= Migräne vorgeschichte) mit Ergotaminabusus obligat (= zwingend).

Eine Trophangioneurose als neurovaskuläres Syndrom (= Gefäße und Nerven betreffende Krankrankheitszeichen) liegt bei der Erythromelalgie (auch als Erythermalgie oder Erythrothermalgie bezeichnet) (= eine seltene Hauterkrankung, mit Durchblutungsstörungen einhergehend) vor. Diese seltene Hautkrankheit tritt sowohl idiopathisch (= als selbständige, eigene Erkrankung) als auch symptomatisch (= infolge einer anderen Erkrankung) auf, so z.B. bei Gicht, Polycythaemia vera (= Blutkrankheit, bei der die roten Blutkörperchen vermehrt sind) oder essentieller (= ohne bekannte Ursache auftretender) Hypertonie (= Bluthochdruck). Neben paroxysmalen (= anfallsartigen), vorwiegend als brennend empfundenen Schmerzen in Händen und Füßen kommt es zu Hyperämie (= vermehrte Blutfülle) und Ödeme (= krankhafte Flüssigkeitsansammlung) in den befallenen Körperbereichen. Wärmeexposition verstärkt die Beschwerden.

Plötzlich einsetzende, gravierende Durchblutungsstörungen können dramatische Folgen haben, wie uns die Beispiele Herzinfarkt und Schlaganfall lehren.

Therapie der ar teriellen Durchblutungsstörungen:

Im frühen Stadium sollten ein Gehtraining und eine spezielle Gymnastik durchgeführt werden. Gegen arter ielle Durchblutungsstörungen helfen auch Bewegung sbäder und Unterschenkel güsse.

Medikamentös werden immer wieder durchblutungsfördernde Mittel wie Naftidrofuryl, Pentoxifyllin und Buflomedil versucht, der Erfolg ist aber, gelinde ausgedrückt, bescheiden. Besser scheint das Prostaglandin E1-Analogon Alprostadil (Prostavasin®) zu wirken, insbesondere in Kombination mit einer kontinuierlichen Nervenblockade (siehe unten).
Zur Prophylaxe
(= Vorbeugung) einer
ar teriellen Thrombose (= Bildung eines Blutpfropfes in einer Schlagader) sollten Thrombozytenaggregationshemmer (= Mittel, die das Verklumpen der Blutplättchen verhindern), wie z. B. Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin®) eingesetzt werden.

Wichtig ist natürlich bei Durchblutungsstörungen auch die Ausschaltung möglicher, auslösender Noxen (= giftigen Substanzen), die Behandlung der Grund- bzw. Begleitkrankheiten und das Management der Risikofaktoren ((z.B. Rauchen (Raucherbein !), Übergewicht, Streß, erhöhte Blutfettwerte, hoher Blutdruck)).

Operative Therapiemöglichkeiten (nur bei höher- und hochgradigen Durchblutungsstörungen)
Es gibt zahlreiche chirurgische Verfahren, um die Durchblutungsverhältnisse zu verbessern.

Von den einschlägigen Fachbereichen (Innere Medizin, Chirurgie) ist bisher noch weitgehend unbeachtet geblieben, daß die Spezielle Schmerztherapie über sehr wirksame und nachhaltige Methoden zur Behandlung von Durchblutungsstörungen verfügt.

Sehr hilfreich und effektiv sind bei schmerz haften Durchblutungsstörungen und bei allen Erkrankungen, bei denen der Vasospasmus (= überschießende Verengung infolge Zusammenziehen der Gefäß muskeln) im Vordergrund steht, sympathikolytische (= Aufhebung eines gefäßverengenden Nerven reizes, aber auch schmerzlindernd wirksam) Blockaden (= Betäubungen), so für den Bereich des Becken s und der unteren Extremitäten (= Beine, insbes. Oberschenkel) in Form einer niedrigdosierten kontinuierlichen epiduralen (= rücken marknahen) Blockade mit Katheter
Ebenfalls gute Resultate erzielen wir bei Durchblutungsstörungen im Bereich
Unterschenkel / Fuß mit einer längerfristigen kontinuierliche Blockade des Nervus ischiadicus mit Katheter (Klatt und Les er, Schmerz therap iezentrum Ba d Mergen theim, 1994) (*siehe unten), da dieser Nerv auch vegetative (= das unwillkürliche Nervensystem betreffende) Fasern mit sich führt. 
Für den Bereich der oberen
Extremitäten (= Arme) bieten sich wiederholte Stellatumblockade n (= das Ganglion stellatum ist eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich) an, optimal in kontinuierlicher Form mit Katheter (*siehe unten). Nachdem der Plex us brachial is (= Arm nervengeflecht) ebenfalls reich an vegetativen Fasern ist, können auch Blockaden dieses Nervengeflechts (*siehe unten) in gehäufter Abfolge sehr hilfreich sein.

Bei epiduralen (= rücken marknahen) und peripheren (= nicht Rückenmark oder Gehirn betreffenden) schmerz therapeutischen Blockaden wird das langwirkende örtliche Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) jeweils verdünnt verabreicht (je nach individueller Wirkung 0,1 bis 0,15 %ig), so daß die Motorik (= Muskelkraft) erhalten bleibt und damit therapieergänzende krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich sind. Die angegebene Wirkstoffkonzentration reicht für eine deutliche schmerz lindernde Wirkung aus.

Nach einer längerfristigen Blockadebehandlung (10 bis 14 Tage) ergibt sich in den meisten Fällen, ähnlich wie bei einem Gefäßtraining, eine anhaltende Weiterstellung der Blutgefäße und damit Verbesserung der Durchblutung.

Besonders effektiv ist bei Durchblutungsstörungen eine Kombination dieser Blockademethoden mit einer Alprostadil (Prostavasin®) - Infusionsserie.

Daß bei Durchblutungsstörungen die kontinuierlichen Blockaden wirklich helfen, ist inzwischen nachgewiesen, lesen Sie dazu eine Veröffentlichung der Universität Heidelberg: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2000/646/pdf/DOKTOR.pdf (einfach anklicken)


B venöse Durchblutungsstörungen

Der Anteil von Venenerkrankungen und der damit einhergehenden ve nösen Durchblutungsstörungen in der erwachsenen Bevölkerung liegt zwischen 15 und 25%. Eine schwere, behandlungsbedürftige Venenerkrankung liegt bei ca. 5% (1,5%Mill) vor.

Im Unterschied zu ar teriellen Durchblutungsstörungen treten ve nöse Durchblutungsstörungen des Gehirns fast immer langsam auf und äußern sich durch langsam zunehmende Kopfschmerzen mit wechselnden Symptomen und durch epileptische Anfälle (= Krampfanfälle).

Ansonsten betreffen ve nöse Durchblutungsstörungen überwiegend die Beine.

Ve nöse Durchblutungsstörungen liegen bei der chronisch ve nösen Insuffizienz vor, die häufigste Störung des venösen Systems. Eine chronisch ve nöse Insuffizienz besteht, wenn anlagebedingt die Venen wand geschwächt ist und / oder die sog. Vene nklappen nicht mehr richtig funktionieren. Dadurch "versackt" das Blut in den Venen und staut sich. Man spricht dann von einer sog. ve nösen Abflußstörung. Diese Stauung äußert sich in tagsüber zunehmendem Schwere- und Schmerz gefühl sowie in Bein schwellungen.
Eine
ve nöse Insuffizienz liegt vor, wenn der Knöchelumfang morgens und abends um mehr als 1,5 cm differiert.
Bei der klinischen Untersuchung fallen eine Varikosis (= dichtes Geflecht oberflächlicher Krampfadern), eine livide (= bläuliche, fahle) Verfärbung der Haut, Ödem (= Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung) und Pigmentstörungen auf. Die Behandlung der (noch relativ beschwerde
armen) ve nösen Insuffizienz besteht im wesentlichen in einer Kompression der dilatierten (= erweiterten) Venen (Kompressionsstrümpfe).
Bei ausgedehnten trophischen (= mit Zeichen einer Mangelernährung einhergehenden) Störungen mit Ulcera cruris (=
Beingeschwür, offenes Bein), begleitet von hartnäckigen Venenschmerzen, liegen positive Erfahrungen mit einer Kombinationsbehandlung vor, bestehend aus Infusionen mit Alprostadil (Prostavasin®) und einer kontinuierlichen Ischias -Blockade mittels Katheter* vor ), (Kla tt und Les er, Schmer zklinik Bad Mergen theim 1994)

Ve nöse Durchblutungsstörungen können auch durch akute (= plötzlich und heftig auftretende) Thrombophlebitiden (= Venenentzündung mit Verschluß durch Blutgerinnsel) und Thrombosen (= Bildung von Blutgerinnsel) entstehen, geben nur selten Anlaß zu einer speziellen Schmerztherapie
Im Falle einer oberflächlichen Thrombophlebitis wird man sich auf eine Kompressionstherapie beschränken, die tiefe Bein venen thrombose verlangt eine Antikoagulantientherapie (= Mittel zur Blutverdünnung) oder Embolektomie
(= operative Entfernung eines Blutgerinnsels).

Ein sog. postthromotisches Syndrom basiert ebenfalls auf ve nösen Durchblutungsstörungen. Als postthrombotisches Syndrom werden eine Reihe von Krankheitszeichen bezeichnet,  die nach einer Thrombose (= Bildung von Blutgerinnsel) der tiefen Be i n- und Beckenvenen bestehen bleiben oder sich im Laufe der Zeit entwickeln. Ursächlich ist eine Abflußbehinderung im Bereich der thrombotisch geschädigten Venenabschnitte und / oder Insuffizienz (= ungenügende Funktion ) der Venenklappen. 
Die Patienten klagen über
Beinschmerzen (hpts. Unterschenkelschmerzen, teilw. auch Fußschmerzen), Spannungsgefühl und am Tage zunehmende Schwellungen. Im weiteren Verlauf kann sich ein Ulcus cruris (= offenes Bein) entwickeln.

Ein postthrombotisches Syndrom erfordert eine Kompressionsbehandlung, so z.B. mit Kompressionsstrümpfen, diese führt zur Reduktion des Ödems (= krankhafte Flüssigkeitsansammlung), zum Anstieg der Strömungsgeschwindigkeit und Verbesserung der ve nösen Pumpfunktionen.
Die Verordnung von Venen
mittel ist umstritten, besser wirken physikalische Maßnahmen wie Venengymnastik, Bewegungstherapie (Schwimmen), Kaltwasseranwendungen und evtl. Lymphdrainagen. 

Folgende Maßnahmen eignen sich sehr gut zur Schmerzbehandlung, aber auch zur Verbesserung der ve nösen Durchblutungsstörungen:

  1. Als hilfreich haben sich serienmäßige intraarterielle Injektionen in die A. femoralis (= Spritzen in die Bein schlagader) mit 4-6ml Bupivacain 0,25% (= ein langwirkendes örtliches Betäubungsmittel) erwiesen, verabreicht über 10 Tage im Abstand von 24 Stunden. Dabei gelangt das örtliche Betäubungsmittel in der sog. Endstrombahn auf die ve nöse Seite und führt dort zu einer Verbesserung des Blutflusses bzw. der ve nösen Durchblutungsstörungen bei gleichzeitiger Schmerzlinderung.

  2. Kontinuierliche Blockade des Ischiasnervs mit eingepflanztem Katheter*. Auch diese Methode führt im betroffenen Unterschenkel (auch Fuß) zu einer deutlich gesteigerten Durchblutung und auch zu einem verbesserten ve nösen Blutfluss bei gleichzeitiger Schmerzstillung.
  3. Auch eine epidurale (= rückenmarknahe) Blockade mit Katheter* kann zur direkten Behandlung von Venenschmerzen bei schweren postthrombotischen Zuständen der Verbesserung der Strömungsbedingungen und der Schmerzlinderung dienen.

Bei einem bereits bestehenden Ulkus cruris (= offenes Bein) zeigt sich unter diesen Blockadebehandlungen regelmäßig eine deutliche Rückbildungstendenz.

* Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht "aufgeschnitten" werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das Lokalanästhetikum (= örtliche Betäubungsmittel) völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert. Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die durch entzündliche Prozesse entstanden, oder Folge von ve nösen Durchblutungsstörungen sind, hilfreich ist.

Gegen Durchblutungsstörungen helfen auch Gymnastik, Bewegung sbäder und Unterschenkel güsse.

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Aktualisiert: k u 15.01.2006  www.xn--durchblutungsstrungen-vec.com

<strong>Durchblutungsstörungen</strong>